[Rezension] The Wrath & The Dawn - Renée Ahdieh

by - Juli 15, 2015

Infos.

Autor/in: Renée Ahdieh 
Preis: 10,50 €
Seiten: 416
Originaltitel: /

Klappentext.

In a land ruled by a murderous boy-king, each dawn brings heartache to a new family. Khalid, the eighteen-year-old Caliph of Khorasan, is a monster. Each night he takes a new bride only to have a silk cord wrapped around her throat come morning. When sixteen-year-old Shahrzad's dearest friend falls victim to Khalid, Shahrzad vows vengeance. She knows just how to get it; by volunteering to be his next bride. Shahrazd is determined not only to stay alive, but to end the caliph's reign of terror once and for all. 
Night after night, Shahrzad beguiles Khalid, weaving stories that both enchant and ensure her survival, though she knows each dawn could be her last. But something she never expected begins to happen: Khalid is nothing like what she'd imagined him to be. This monster is a boy with a tormented heart, and, incredibly, Shahrzad finds herself falling in love. It's an unforgivable betrayal, but Shahrzad has come to understand all is not as it seems in this place of marble and stone. She resolves to uncover whatever secrets lurk and, despite her love, be ready to take Khalid's life as retribution for the many lives he's stolen. Can their love survive this world of stories and secrets?


Meine Meinung.

The Wrath & The Dawn gehört momentan zu den Büchern, die mir quasi dauernd über den Weg laufen. Meistens natürlich im Internet, besonders auf YouTube haben das echt viele in die Kamera gehalten. Und da die Meinungen größtenteils positiv ausgefallen sind und ich das Thema mit 1001 Nacht auch ganz interessant fand, musste ich natürlich zugreifen und mir selbst eine Meinung bilden. Wobei meine Erwartungen echt hoch waren und - leider - auch nicht vollständig erfüllt wurden. 
Was nicht heißt, dass ich das Buch nicht mochte, im Gegenteil. Ich kann The Wrath & The Dawn total weiterempfehlen, insgesamt gefiel mir die ganze Geschichte um Shahrzad und Khalid echt gut, es waren nur so ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben und die das Buch für mich perfekt gemacht hätten. Damit angefangen, dass ich es zwar eigentlich immer ganz cool finde, wenn ich in Büchern einen Glossar finde, in diesem Fall musste ich aber echt zu oft etwas nachschlagen. So oft, dass ich mir einen Klebezettel an die Seite gemacht habe, weil ich die nicht immer auf's neue suchen wollte. 
Trotzdem gefiel mir die ganze Welt an sich echt gut, gerade wegen diesem orientalischen Touch, der mal etwas  anderes war als die mittelalterlichen Welten, die man ja sonst aus dem Fantasy-Genre kennt. Allein dadurch hebt sich das Buch also schonmal von anderen seines Genres ab. Gleichzeitig hat mir gerade das es auch wieder echt nicht leicht gemacht zu Anfang, weil ich den einen oder anderen Namen durcheinander geworfen habe. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich sicher wusste wer denn nun wer war. 
Womit wir zu den Charakteren kommen, die ich größtenteils auch mochte, allen voran Shahrzad und Khalid. Besonders Khalid, weil man einfach von Anfang an merkt, dass er nicht dieses Monster ist, als das er immer dargestellt wird. Mit Shahrzad hatte ich hier und da ein paar Probleme. Sie war mir irgendwie ein wenig zu reif für ihre sechzehn Jahre, andererseits ist das ja eine völlig andere Welt und ich nehme da könnte man mit sechzehn eben anders drauf sein als heutzutage mit sechzehn Jahren. Das hat mich also gar nicht so gestört, viel mehr fand ich es schade, dass ihre ganze Racheaktion so kurz geraten ist. Immer mal wieder spricht sie zwar davon, dass Khalid ja so böse ist und ihre Freundin Shiva umgebracht hat und sie ihn deshalb ebenfalls töten will. Aber tut sie mal was? Bis auf einen Versuch, den man eigentlich nicht als Versuch zählen kann? Nein, tut sie nicht. Stattdessen denkt Shahrzad immer sehr viel darüber nach, was sie machen möchte, handelt aber eben nicht. 
Allgemein mochte ich die Szenen aus Shahrzad's Sicht aber am liebsten, da es auch einen parallelen Handlungsstrang gab, der ihren Vater und besten Freund betraf, dessen Namen ich ehrlich gesagt schon wieder verdrängt habe. Weil er mich einfach so gut wie gar nicht interessiert hatte. Stattdessen habe ich lieber mitgefiebert, wie es zwischen Khalid und Shahrzad weitergegangen ist. Die Beziehung zwischen den beiden fand ich nämlich wirklich gut dargestellt, auch wenn mir die Sache mit den Geschichten, die Shahrzad erzählt um am Leben zu bleiben etwas zu kurz gekommen ist. Aber hey, mein Lieblingsmärchen wurde verarbeitet, also will ich nicht meckern ;-)
Alles in allem hat The Wrath & The Dawn für mich also ein paar Schwächen gehabt, ist aber wie gesagt dennoch sehr lesenswert. 

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1 Kommentare

  1. Hey du :)
    Ich lese das Buch gerade und bis jetzt gefällt es mir wirklich ziemlich gut^^
    Ich werde gleich noch ein wenig bei dir stöbern wenn ich darf :D
    Alles Liebe,
    Lea
    http://www.leasbuchgefluester.blogspot.de

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