[Rezension] Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe - A. J. Betts

by - November 04, 2014

Infos.

Autor/in: A. J. Betts
Preis: 14,99 €
Seiten: 336
Originaltitel: Zac & Mia

Klappentext.

Zac steht nach einer Knochenmarktransplantation unter Quarantäne. Mia hat einen Tumor im Fuß und eine riesige Wut im Bauch. Normalerweise hätten sie nichts miteinander zu tun. Aber im Krankenhaus gelten andere Regeln. Man braucht Kraft, um die Zeit dort durchzustehen. Und noch mehr Kraft, um in die normale Welt zurückzukehren. In dieser Welt braucht Zac Mia. Und in der anderen braucht Mia Zac. Oder vielleicht brauchen sie sich gegenseitig. Jetzt und für immer. 


Meine Meinung.

Erwartet hatte ich von 'Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe' in etwa so etwas wie 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter', was zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Ich dachte, man bekommt damit eine herzzerreißend süße und tragische Liebesgeschichte vorgesetzt. 
Naja, nicht ganz. Was aber nicht negativ ist, ich war nur sehr überrascht von diesem Buch. Vielleicht hätte ich auch den Klappentext genauer lesen sollen... 
Zac und Mia sind auf jeden Fall zwei wirklich interessante Protagonisten. Im ersten Teil des Buches lernt man erst Zac hauptsächlich kennen und sieht alle Geschehnisse nur aus seiner Perspektive, aber ab der Mitte irgendwann kommen dann Szenen aus Mia's Sicht hinzu, die immer weiter zunehmen, während Zac's immer weniger werden. Und das war eines der Dinge, die mir so gut an dem Buch gefielen, dass nicht einfach nur die Perspektiven dauernd getauscht werden, sondern dass es am Anfang Zac's Geschichte ist, die am Ende zu Mia's Geschichte wird. 
Zugegeben, am Anfang konnte ich mit Mia nicht ganz so viel anfangen, weil sie ein recht komplizierter und wütender Charakter ist, den man aber dennoch auch irgendwie verstehen kann. Natürlich hasst sie es Krebs zu haben und alles weitere, und versteht ihren Hass auf die Welt und alle anderen denen es besser geht, aber man versteht auch Zac, der schlechtere Überlebenschancen hat und Mia ein Stück weit beneidet dafür, dass sie 'nur' einen Tumor im Fuß hat. Ja, es war halt ein wenig kompliziert mit den beiden, aber im Laufe der Geschichte sind sie mir auch irgendwie ans Herz gewachsen. Die Handlung an sich war nicht weiter überraschend, eigentlich kann man sich denken wie es ausgeht, es geht ja irgendwie immer so aus. Dennoch mochte ich 'Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe' an sich recht gerne, auch wenn ich ehrlich nicht so genau benennen kann weshalb, da ich es während des Lesens teilweise recht eintönig fand, im Nachhinein wenn ich jetzt aber darüber nachdenke, gefiel mir das Buch aber, da es mal wieder eine etwas andere Art von 'Krebsbuch' war und nicht ganz so typisch irgendwie. Ja, irgendwie ist meine Meinung über dieses Buch ein bisschen zwiegespalten. Empfehlen würde ich es auf jeden Fall, wenn man mal ein Buch lesen will, dass zwar durchaus ein ernstes Thema behandelt, aber das bei weitem nicht so traurig ist wie man erwartet. 

You May Also Like

1 Kommentare

  1. Mich hat das Buch auch total überrascht, aber es hat mir auch super gut gefallen!
    Liebe Grüße, Bekky <3

    AntwortenLöschen