[Rezension] Wie man Herzen bricht - Ted Michael

September 07, 2014

Infos.

Autor/in: Ted Michael 
Preis: 8,99 €
Seiten: 352
Originaltitel: Crash Test Love

Klappentext.

Beide haben gute Gründe: Henry dafür, dass er Mädchen lieber ins Bett kriegt, als sich zu verlieben. Und Garett dafür, dass sie von Jungs am liebsten gar nichts mehr hören will. Als die It-Clique an der neuen Schule sie zu einer Wette herausfordert - sie soll Herzensbrecher Henry eine Lektion erteilen - , willigt sie ein. Doch das, was zwischen ihnen an Funken sprüht, ist echt nicht mehr normal! Henry wehrt sich mit Händen und Füßen... immerhin hat er nicht nur sein überraschend sensibles Herz sondern auch einen Ruf zu verlieren. 

Meine Meinung.

Das Cover an sich schreit ja schon nach einer herzzerreißenden und kitschigen Liebesgeschichte und genau das war es, was ich von 'Wie man Herzen bricht' auch erwartet habe. 
Am Anfang war es auch genau das. Diverse Klischees wurden bedient, was mich allerdings reichlich wenig gestört hat, weil mir zum einen die Charaktere Henry und Garrett aus deren beiden Sichten das Buch erzählt wurde unglaublich sympathisch waren und zweitens mochte ich den Schreibstil von Ted Michael wirklich gerne, weil er wirklich locker und leicht zu lesen war. Nun gut, und ich war mehr als positiv überrascht, da mir das Buch richtig gut gefiel. 
Wie gesagt waren Henry und Garrett einfach nur tolle Charaktere, die man ins Herz schließen musste und deren Geschichte ich mit Freude verfolgt habe. Meistens ist es ja so, dass wenn aus zwei Sichten erzählt wird, man einen Charakter immer weniger mag, was ich hier aber überhaupt nicht hatte, ich mochte beide gleich gerne. Was mir auch positiv aufgefallen ist, war, dass der Autor nicht immer die gleichen Geschehnisse aus unterschiedlichen Sichten erzählt hat, sondern jeden der beiden Protagonisten etwas anderes erzählen ließ. 
Aufgelockert wurde das Buch auch noch einmal dadurch, dass bei beiden Erzählperspektiven jeweils eine Besonderheit dabei war. Bei Henry wurde zum Teil die wörtliche Rede insofern weggelassen, dass man sowas in der Art zu lesen bekam: 
Henry: Du hast echt schöne Augen. Sie sind so...
Garett: Blau? 
Henry: Und schön. Weil sie
Garett: Blau sind?
Henry: Ja. 
Naja, oder so ähnlich zumindest. Ich habe die Szene nicht mehr wortwörtlich im Kopf, verzeiht mir. Anfangs war das etwas befremdlich, aber andererseits hat es auch wieder gepasst und mich eigentlich nicht gestört. Bei Garett dagegen wurde viel in Songs oder Lyrics erklärt, was wieder zu Beginn etwas seltsam war, aber andererseits sehr gut zu ihrem Charakter gepasst hat, nachdem man sich erst einmal daran gewöhnt hatte. 
Was ich aber besonders an dem Buch mochte, war, dass es gegen Ende noch einmal...nun ja, nicht direkt tiefsinnig wurde, aber doch irgendwie. Es gibt kein Happy End im herkömmlichen Sinne, aber dennoch bin ich damit sehr zufrieden, weil es einen trotzdem mit einem guten Gefühl zurück lässt und das ist ja die Hauptsache. 

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2 Kommentare

  1. Huhu! :)
    Ich bin schon länger wieder auf der Suche nach einer süßen geschichte für zwischendurch da scheint Wie man Herzen bricht genau richtig zu sein. :D wandert auf jeden Fall auf meine Wunschliste.
    LG Nina

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    1. Eine süße Geschichte für zwischendurch ist es wirklich, aber ich weiß nicht so genau, ob jeder mit der Art wie es aufgemacht ist klarkommt, obwohl mir das sehr gut gefiel :D

      Liebe Grüße <3

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