[Rezension] Es duftet nach Sommer - Huntley Fitzpatrick

Infos.

Autor/in: Huntley Fitzpatrick
Seiten: 480
Sprache: Englisch 
Originaltitel: /
Reihe: 2 von 3 (kann unabhängig voneinander gelesen werden)
Wertung: 5 Sterne  

Klappentext.

Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durchs Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt, und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.


Meine Meinung.

Zugegeben hatte ich wirklich Bedenken dieses Buch zu lesen, weil mir das erste Buch von Huntley Fitzpatrick "Mein Sommer nebenan" unglaublich gut gefällt und ich zudem von einer Freundin gehört habe, dass ihr dieses Buch nicht allzu sehr gefiel. 
Zumal der Klappentext wieder nach einem totalen Klischee klingt, wovon man sich aber wirklich nicht abschrecken lassen sollte. Ich denke wem "Mein Sommer nebenan" gefallen hat, dem sollte auch "Es duftet nach Sommer" nicht enttäuschen. 

Gleich zu Anfang habe ich mich schon einfach wieder wohlgefühlt mit dem Buch, wenn man das denn so sagen kann. Der Schreibstil ist natürlich einfach der gleiche und hat mir demnach auch wieder sehr zugesagt. Ebenso wie die Charaktere, die ich einfach allesamt in mein Herz schließen musste. Allen voran natürlich die Protagonisten Gwen und Cass, aber auch die Nebencharaktere wie Gwen's Bruder Emory oder Gwen's Sommerjob Mrs. Ellington, die eine ganz erstaunliche alte Frau ist. 
Gwen ist zum einen eine sehr typische Protagonistin, andererseits aber irgendwie auch nicht. Eigentlich war sie einem schlichtweg nur sympathisch, weil sie so realistisch rüberkam. Einfach mal ein richtig normales Mädchen, mit dem man super mitfühlen konnte und die man meistens einfach verstanden hat. Dazu noch ihre Familie, die nicht weniger sympathisch war und die man ebenfalls einfach gernhaben musste. Beispielsweise ihren Bruder Emory, der...nun, nicht ganz normal ist, klingt irgendwie falsch, aber letztendlich ist es so, oder auch ihre Mutter, die wirklich wie eine typische Mutter war, oder aber auch ihren Großvater. 
Genau das gleiche mit Cass, der - Gott sei Dank! - endlich mal wieder kein Bad Boy, sondern eigentlich ein wirklich netter Kerl war. Eigentlich war er fast zu perfekt...aber darüber will man sich ja nicht beschweren ;)

Die Story hat mich wirklich gefesselt und war durchweg spannend, es gab keinen Punkt, an dem ich das Buch aus der Hand legen wollte, im Gegenteil, ich wollte immer wissen wie es mit Gwen und Cass weitergeht, denn die Autorin hat einen hier wirklich auf die Folter gespannt. Gleichzeitig war es aber auch genau richtig, dass die Geschichte so langsam voran ging, denn alles andere wäre übereilt gewesen und hätte einfach nicht gepasst. Und nachdem ich das Buch durch hatte und noch einmal darüber nachgedacht habe, ist mir auch aufgegangen, warum mir das Buch so gut gefallen hat. Weil es mal wieder um mehr ging als nur um eine einfache Liebesgeschichte, sondern die Charaktere mussten sich auch damit herumschlagen, was sie mal mit ihrem Leben anfangen wollen, was richtig und was falsche Entscheidungen sind und so weiter. Das Buch war einfach irgendwie mehr, was echt schwer zu beschreiben ist irgendwie...

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