[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal - David Levithan

by - April 17, 2014

Infos.

Autor/in: David Levithan
Preis: 16,99€
Seiten: 400
Originaltitel: Every Day

Klappentext.

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. 
Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren - aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Meine Meinung.

Schon als ich den Titel das erste Mal gelesen habe, war mir klar, dass ich dieses Buch haben muss. Aber dann war ich wieder etwas abgeschreckt, als ich den Autor gesehen habe. Ich weiß nicht so genau, was ich von David Levithan halten soll. Nick & Norah fand ich grauenhaft, Dash & Lily richtig gut. Will & Will habe ich mal angefangen zu lesen, aber nach ein paar Seiten wieder aufgehört. Jetzt, wo ich "Letztendlich sind wir dem Universum egal" durch habe, weiß ich, dass ich aber auf jeden Fall noch einmal Will & Will lesen muss, da ich ja zusätzlich auch noch ein riesiger John Green Fan bin ;)

Dieses Buch ist mal wieder der typische Fall eines Buches, bei dem für mich persönlich einfach alles gestimmt hat beim Lesen. Von vorne bis hinten war ich zufrieden und habe die Geschichte sowie den Schreibstil genossen. 
Die Geschichte, die Handlung und die Charaktere sind ziemlich außergewöhnlich und es war herrlich mal wieder etwas zu lesen, das nicht schon zwei dutzend Mal durchgekaut wurde. Das Lesen hat einfach Spaß gemacht. Punkt. 

Die Charaktere waren ungemein sympathisch, gerade A, an den man sich eigentlich erst gewöhnen muss, weil...hm, ja, was ist er eigentlich genau? Er ist einfach nur A. Und obwohl ich dachte, dass es vielleicht schwierig ist zu lesen, dass er immer einen neuen Körper hat, immer jemand anders ist...dem war nicht so, weil sein Charakter und seine Art halt immer erhalten bleiben und man alles was er tut nachvollziehen kann. 
Sein "Gegenstück" Rhiannon war auch wieder ein typischer Sympathieträger, man musste sie einfach gerne haben, so wie A sie beschrieben hat zu Beginn. Man versteht, dass sie einerseits mit A zusammen sein will, aber andererseits auch Probleme damit hat, dass er immer anders aussieht. Dennoch ist sie finde ich ziemlich souverän mit dem Thema umgegangen, weil ich...hm, ich weiß gar nicht, was ich tun würde, aber ich weiß nicht,
Und damit hat der Autor schonmal etwas goldrichtig gemacht, denn obwohl ich das Buch letzte Nacht durchgelesen habe, denke ich immer noch darüber nach. Das sind mir die liebsten Bücher, über die ich im Nachhinein noch nachdenken kann.

Wie gesagt war "Letztendlich sind wir dem Universum egal" eines der besten Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe, weil halt einfach alles für mich gestimmt hat.

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2 Kommentare

  1. Das Buch möchte ich auch unheimlich gerne lesen, mal abgesehen davon, dass es nur positive Rezis zu dem Buch gibt!
    Liebst, Emme ♥

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    1. "Letztendlich sind wir dem Universum egal" ist wirklich absolut empfehlenswert ;)

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