[Rezension] Du bist mein Stern - Paige Toon

Februar 15, 2014


Infos.

Autor/in: Paige Toon
Preis: 8,99 €
Seiten: 464
Originaltitel: Johnny Be Good

Klappentext.

Meg kann es nicht fassen - sie soll die neue persönliche Assistentin von Rockstar Johnny Jefferson werden! Und zwar sofort. Und bevor Meg auch nur begreifen kann, was da gerade mit ihr passiert, sitzt sie auch schon im Flugzeug nach Los Angeles und taucht ein in eine Welt voller Glamour und Promisternchen.

Meine Meinung.

Hach, das war mal wieder ein Buch, das ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Tatsächlich habe ich "Du bist mein Stern" so gut wie in einem Zug durchgelesen, ich mochte es gar nicht weglegen und wenn, dann hingen meine Gedanken trotzdem immer noch bei Meg & Johnny.
Meine Erwartungen an dieses Buch waren ziemlich hoch, da ich bisher zwei Bücher von Paige Toon gelesen habe und eines davon grandios fand, bei dem einen bin ich mir immer noch nicht sicher, da ich denke, dass die Übersetzung mies ist. Hier war das zum Glück nicht so, ich bin restlos hin und weg. 

Eigentlich hätte mir klar sein müssen, dass ich das Buch mag, als ich gelesen habe, dass es um Rockstars geht. Und Johnny Jefferson ist wirklich ein Rockstar wie er im Buche steht. Er ist ziemlich von sich selbst überzeugt, ihn schert es nicht, was um ihn herum passiert, er trinkt gerne, nimmt Drogen und hat viele Frauen. Da kann man getrost sagen: Klischee erfüllt! Aber das ist auf keinen Fall negativ gemeint, im Gegenteil, ich finde Johnny ist ein unglaublich toller Charakter, da er einfach was Besonderes ist und ich ihn mochte, auch wenn er gerade mal wieder etwas total verbockt hatte, was er dauernd getan hat. Er ist kein einfacher Charakter gewesen, aber dafür finde ich ein ziemlich ehrlicher, einfach in der Art wie er ist und was er sagt, auch wenn er oft schweigsam ist und man seine Gedanken nur erahnen kann, da die Geschichte ja aus Megs Sicht geschrieben ist. Trotzdem weiß man meistens ziemlich genau, was eigentlich in ihm vorgeht, auch wenn Meg das nicht unbedingt merkt. Alles in allem war er glaube ich sogar mein Lieblingscharakter in dem Buch, weil er einfach so viele Facetten hat und ich ihn selbst dann mochte, wenn ich ihn eigentlich nicht mochte. Das ergibt nicht viel Sinn, ich weiß...
Meg, aus deren Sicht das ganze ja geschrieben ist, ist auch mal eine richtig coole Protagonistin gewesen. Sie war total real und hat logisch gehandelt und ich hatte sie schon nach den ersten Seiten ziemlich gerne. Ich konnte ihre Gefühle einfach gut nachvollziehen, wie sie aufgeregt ist, dass sie für den Rockstar Johnny Jefferson arbeitet, keine Ahnung hat, wie sie sich zwischen all den Promis verhalten soll und allgemein mit ihren Gefühlen klarkommen muss, die sie für den Rockstar entwickelt - aber halt nein, sie hat ja nicht nur Gefühle für Johnny, sondern auch für Christian, dessen besten Freund. Ja, richtig gelesen: Eine Dreiecksbeziehung. Aber nicht in dem Sinne. Wirklich nicht. Und normalerweise hasse ich Dreiecksbeziehungen total. Nur ist es hier wirklich gut gemacht, finde ich, da Meg anfangs wirklich nur auf Johnny steht und sich zwischen den beiden eine zarte Liebesgeschichte entwickelt, bis dann langsam aber sicher auch alles wieder in die Brüche geht und sie sich mehr Christian zuwendet. Dennoch ist Johnny nicht von der Bildfläche verschwunden. Natürlich nicht, er drängt sich immer wieder in ihr Leben. Glücklicherweise, denn obwohl ich Christian auch mag, er ist einfach ein netter Kerl, finde ich trotzdem, dass Meg zu Johnny gehört. Christian sollte einem eigentlich sympathischer sein, weil er wie schon gesagt wirklich nett ist. Und dabei nicht mal langweilig, im Gegenteil, eigentlich ist er richtig süß, zumal er genau wie Meg süchtig nach Süßigkeiten ist. Das hat dazu geführt, dass ich beim Lesen die ganze Zeit Karamell-Bonbons gegessen habe, weil man mit einem Mal richtig Lust auf Süßigkeiten bekommt, wenn die beiden sich seitenlang darüber unterhalten. 
Die Handlung war ziemlich gut, ganz anders als ich gedacht habe und kaum vorhersehbar. Alles entwickelt sich immer recht schnell und es passiert eine Sache nach der anderen, ohne dass man richtig weiß wo einem der Kopf steht. Aber genau deswegen ist das Buch ja auch so gut, weil man einfach immer wissen muss, wie es weitergeht und man das buch nie aus der Hand legen kann.
Das einzige was ich etwas schade finde, ist, dass der deutsche Titel schrecklich kitschig ist und damit nicht so gut zur Geschichte passt. Der englische Titel da schon eher. Das "Stern" könnte natürlich eine Anspielung darauf sein, dass Johnny ein Star ist, aber trotzdem klingt der Titel einfach so nach...keine Ahnung, es passt einfach nicht gut. Das Cover dagegen passt finde ich ziemlich gut, da es L.A. zeigt und von der Aufmachung sehr schön im Regal aussieht, neben den restlichen Paige Toon Büchern.

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3 Kommentare

  1. Von Paige Toon habe ich noch nichts gelesen. Vielleicht sollte ich das nachholen? Liebst, Emme♥

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    1. Solltest du auf jeden Fall, die Bücher machen richtig süchtig <3

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  2. Tolle Rezension!
    Das Buch steht schon auf meiner "maybe"-Liste und wird gleich auf die "bald-kaufen"-Liste verschoben ;)

    Liebe Grüße!

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