Mittwoch, 8. Januar 2014

[Rezension] Einfach. Liebe - Tammara Webber

Infos.

Autor/in: Tammara Webber
Preis: 8,99 €
Seiten: 384
Originaltitel: Easy

Klappentext.

Als Jacqueline sich von einer Party davonstiehlt, ahnt sie noch nicht, dass die Ereignisse der Nacht ihr Leben für immer verändern werden. Kaum versucht ein Verehrer, der ihr gefolgt ist, sie zu bedrängen, liegt er schon am Boden. Ihr Retter? Ausgerechnet Lucas, der stille Einzelgänger, der nicht nur sexy und geheimnisvoll, sondern auch vollkommen unnahbar ist. Und während Jacqueline versucht, sich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten, taucht Lucas plötzlich überall dort auf, wo sie auch ist. Er scheint etwas zu verbergen. Doch sein Blick brennt sich in ihr Herz...


Meine Meinung.

Ich weiß nicht genau, was ich von diesem Buch erwartet habe, von daher ist meine Meinung zweigeteilt. Zum einen hätte mir durchaus klar sein müssen, was mich erwartet, als ich den Klappentext gelesen habe. Andererseits habe auf ein bisschen was in Paige-Toon-Stil gehofft. Vergeblich. 
Zu Anfang fand ich die Geschichte wirklich grausam zu lesen. Weder gefiel mir der Schreibstil wirklich, der echt einfach und nicht sehr anspruchsvoll ist, noch mochte ich die Charaktere. Und was soll man schon von einem Buch halten, das mit einer Fast-Vergewaltigung beginnt?
Mir war Jacqueline von der ersten Seite an ziemlich unsympathisch und ich konnte sie nur schwer verstehen. Zudem ging sie mir total auf die Nerven, da sie andauernd nur, nur, nur am Jammern über ihr Leben war. Und natürlich über ihren Ex-Freund Kennedy, dem sie unter anderem auch die Schuld daran gibt, dass sie für Buck so ein leichtes Opfer war. Denn wenn er nicht mit ihr Schluss gemacht hätte, wäre sie ja nicht alleine zu ihrem Wagen gegangen. Ja, ne, schon klar, oder? -.-
Dadurch erschien sie mir einfach nur ziemlich naiv und schrecklich dumm. Zumal sie sich anfangs auch standhaft weigert ihren "Verehrer" anzuzeigen, da dadurch ja die Leute auf der Party Probleme kriegen würden. Mit der Zeit wurde Jacqueline mir allerdings etwas sympathischer, wenn auch nicht nur langsam und schleppend und erst fast gegen Ende fand ich sie fast sympathisch. 
Lucas wurde mir ein bisschen zu oft als so unglaublich heiß beschrieben, das war mit der Zeit einfach nur nervig. Andauernd hat irgendjemand das erwähnen müssen und ich konnte nur noch die Augen verdrehen. Obwohl auch er mit der Zeit etwas sympathischer wurde. Am Ende hatte ich sogar richtig Mitleid mit ihm, als herauskam, warum er so ist, wie er so ist. Seine Geschichte wirkte meiner Meinung nach etwas übertrieben, aber irgendwie war das schon okay und es hat auch ganz gut gepasst. 
Der Schreibstil war wie gesagt echt einfach und gut zu lesen, nichts Anspruchsvolles eben, aber das konnte man ja eigentlich auch nicht erwarten. Dennoch hätte man finde ich auch mehr aus dem Buch herausholen können, wenn die Charaktere vielleicht noch etwas besser ausgearbeitet und weniger jammernd wären.

Kommentare:

  1. Hm. Ich glaube, ich muss das Buch demnächst selbst lesen, da ich jetzt schon verschiedene Meinungen gehört habe. Ich habe dich übrigens getaggt und würde mich freuen, wenn du mitmachst :)
    http://emmes-world.blogspot.de/2014/01/tag-be-room-cliff.html
    Liebst, Emme :)

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    1. Ich habe nur positive Meinungen über das Buch gehört, weswegen ich etwas enttäuscht war..naja, ist ja auch Ansichtssache :D
      Vielen lieben Dank fürs taggen, ich habe gleich mal mitgemacht! :D

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