[Rezension] Der Geschmack von Glück - Jennifer E. Smith

Infos.

Autor/in: Jennifer E. Smith
Seiten: 384
Sprache: Deutsch
Originaltitel: This Is What Happy Looks Like
Reihe: /
Wertung: 4 Sterne

Klapptentext.

Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach - ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind. Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?



Meine Meinung.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich das erste Buch von der Autorin gelesen habe und begeistert war, weswegen ich dieses natürlich auch unbedingt haben musste. Die Geschichte klingt in meinen Augen ziemlich außergewöhnlich und nicht so "abgedroschen" wie man es mittlerweile gewohnt ist. Und so war es dann ja auch.
Die Geschichte ist ein bisschen vorhersehbar, aber welche Geschichte ist das nicht?
Ellie ist ein komplizierter Charakter und ich hatte sie echt gerne. Sie hat es nicht ganz so leicht im Leben, ihre Mutter und sie haben dauernd Geldprobleme und dann würde sie auch noch gerne einen Sommerkurs in Harvard besuchen, für den leider das Geld fehlt. Und dann ist da natürlich noch Graham, der ihr das Leben schwer macht, denn sie will keinesfalls eine Person der Öffentlichkeit sein. Aber es kommt natürlich wie es kommen soll, sie verliebt sich dennoch in ihn. Die E-Mail-Dialoge zwischen den beiden waren aber auch wirklich schön zu lesen und manchmal auch echt komisch :)
Was auch schön war, war, dass die Geschichte aus beiden Sichten geschrieben wurde, man konnte sowohl mit Ellie als auch mit Graham sehr schön mitfühlen und beide gut verstehen, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung waren, hat man beide verstanden und man kann sich auch gar nicht entscheiden, wen von beiden man besser findet. Muss man ja auch gar nicht beide sind wirklich tolle Protagonisten.
Das Cover finde ich auch sehr passend, da man sich Ellie so in etwa auch vorstellt könnte, rothaarig und sommersprossig eben. Der Titel ist auch schön gewählt und ich weiß gar nicht, ob ich den Originaltitel oder den deutschen Titel besser finde, denn beide passen wirklich gut zur Geschichte.
Wie schon erwähnt ist es auch keine 0815-Geschichte, sondern mal ein bisschen etwas anderes, dass sich gerade im Sommer gut lesen lässt :)
Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich werde auch auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin verschlingen.

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