[Rezension] Bitterzart - Gabrielle Zevin

Infos.

Autor/in: Gabrille Zevin
Seiten: 544
Sprache: Deutsch
Originaltitel: All These Things I've Done
Reihe: 1 von 2 (glaube ich)
Wertung: 4 Sterne

Klappentext.

New York 2083: Wasser und Papier sind knapp, Kaffee und Schokolade sind illegal. Smartphones sind für Minderjährige verboten und um 24 Uhr ist Sperrstunde. Die Balanchine Familie ist das Zentrum des illegalen Schokoladenhandels in New York. Doch die Eltern von Anya Balanchine sind bereits tot, und Anya ist mit 16 Jahren das Familienoberhaupt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister und die kranke Großmutter, und versucht, sie alle möglichst aus dem illegalen Familiengeschäft rauszuhalten.
Von ihrer ersten großen Liebe Win kann sie sich allerdings nur sehr schwer fernhalten, dabei ist er ausgerechnet der Sohn des Oberstaatsanwaltes – ihres schlimmsten Feindes…

„Komm, wir gehen direkt zu meinem Vater“, sagte Win plötzlich.
„Und sagen ihm was?“
„Dass unsere Liebe so stark ist, dass er sie nicht verbieten kann.“



Meine Meinung.

Eigentlich hatte ich mir ja über Amazon ein Buch bestellt, das Samstag da sein sollte, aber da Amazon mich im Stich gelassen hat musste ich mir etwas anderes zulegen und hoffen, dass das andere Buch heute (endlich) da ist. *ganz doll die Daumen drück*
Eigentlich hatte ich die Nase voll von Dystopien, weil mir alles nur noch ähnlich vorkam und so vorherhsehbar war, aber irgendwas an "Bitterzart" hat mich dann doch überzeugt es haben zu wollen.

Die Geschichte klang anfangs sehr nach "Romeo & Julia" fand ich und deswegen habe ich eine wirklich kitschige und herzzereißende Geschichte erwartete, aber das war dann doch nicht ganz so - aber im positiven Sinne ;)

Anya Balanchin ist eine wirklich coole Protagnistin, das hat man schon nach ein paar Seiten gemerkt und sie hat es wirklich nicht leicht gehabt in ihrem Leben. Sowohl ihre Mutter als auch ihr Vater sind tot, ihre Großmutter lebt nur noch, weil sie an Geräte angeschlossen ist und ihr Bruder ist durch einen Unfall etwas geistig behindert, weswegen Anya immer das Gefühl hat ihn beschützen zu müssen, genauso wie ihre kleine Schwester Natty.
Win Delacroix, der Sohn von Anyas größtem Feind, war mir auch von Anfang an richtig sympathisch, da er nicht der "Böse" ist, wiees häufig ja ist, sondern er ist ein wirklich netter Kerl, den man sofort ins Herz schließen kann.
Die Idee mit der Schokolade und was noch alles verboten ist, fand ich richtig gut und (zum Glück) war die Geschichte auch weniger vorhersehbar und weniger kitschig als ich erwartet hatte.
Aber die Geschichte dreht sich natürlich nicht nur um die Liebesgeschichte von Win und Anya, auch wenn die natürlich einen großen Teil einnimmt, aber die Story ist auch echt spannend und interessant und nicht ganz so dystopisch wie man vielleicht dem Klappentext zufolge denkt, sondern nur ein bisschen dystpoisch angehaucht.
Das Ende ist relativ offen gelassen und macht so neugierig auf den nächsten Teil der im Oktober 2013 rauskommt und den ich unbedingt haben muss!

1 Kommentar

  1. Schön, dass du an meiner Leserunde teilnimmst! :)
    Ich trage dich gleich in die Teilnehmerliste ein und verlinke dich natürlich!

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag <3
    Binzi

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