[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes

by - Juni 21, 2013

Infos. 

Autor/in: Jojo Moyes
Preis: 14,99
Seiten: 512
Originaltitel: Me before you

Klappentext.

Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.



Meine Meinung.

Ehrlich, ich hatte absolut keine Ahnung, worum es in diesem Buch ging, als ich es gekauft habe, denn die Beschreibung gibt da nicht ganz so genaue Infos. Außerdem brauchte ich dringend ein Buch, weil ich nichts mehr zu lesen hatte und mein Zug kam bald, also musste ich mich auch noch beeilen. In dem Laden im Bahnhof gab es leider auch nichts ganz so viel Auswahl, daher habe ich das genommen, das auf den ersten Blick am besten klang. Schnell noch gegooglet wie die Bewertungen dazu waren und dann war auf jeden Fall klar, dass ich das Buch haben musste. Normalerweile höre ich ja nicht so auf Rezensionen von Amazon, aber 609 5 Sterne Bewertungen können dann doch recht ausschlaggebend sein.
Ich hatte dann auch gleich mit dem Buch angefangen und es hat mich gleich gefesselt, so sehr, dass ich beinahe meine Station an der ich aussteigen musste verpasst hätte :P

Die Geschichte von Lou und Will ist wirklich besonders und vor allem anders. Der locker leichte Schreibstil, der sicher auch an Lous flippiger Persönlichkeit lag, hat mir richtig gut gefallen, weil er ein guten Kontrast zu dem sonst doch eher wirklich ernsten Thema war.
Das schöne war auch, fand ich, dass man beide Seiten gut verstehen konnte, ich war gleichzeitig vollkommen auf Lous Seite und gleichzeitig habe ich auch richtig mit Will mitgefühlt. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es ist, kaum noch etwas alleine machen zu können und deswegen konnte ich seine Gründe sehr gut nachvollziehen. Im Nachhinein hatte ich mir auch sehr viele Gedanken über das Buch gemacht, über Wills Geschichte, weil immer wieder mal hochkam, dass das Mord wäre, was er vorhat. Ich denke nicht, dass das Mord in dem Sinne ist, es ist Selbstmord und jeder sollte selber entscheiden können sein Leben zu beenden, besonders wenn man in der Situation wie Will wäre, für den ja absolut nichts mehr lebenswert ist, egal was Lou sich da hat einfallen lassen.
Lou kann man natürlich auch verstehen, sie will Will nicht verlieren, klar, auch, weil sie sich so viel Mühe gegeben hat ihn umzustimmen.
 Ich fand also beide wirklich fantastisch. Lou, weil sie so ein total süßer Charakter ist mit ihrer flippigen Art und ihren coolen Outfits (ich sage nur gelb-schwarz-gestreifte Strumpfhosen). Will das genaue Gegenteil dazu, er ist sehr grüblerisch und sagt anfangs nicht sonderlich viel und wenn, dann kommandiert er Lou nur herum. Aber er kann mit seinen bissigen Kommetaren auch echt amüsant sein.

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