Sonntag, 31. März 2013

[Rezension] Die Bestimmung - Veronica Roth

Infos.

Autor/in: Veronica Roth
Preis: 17,99 €
Seiten: 480
Originaltitel: Divergent

Klappentext.

Altruan – die Selbstlosen.
Candor – die Freimütigen.
Ken – die Wissenden.
Amite – die Friedfertigen.
Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …

Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…



Meine Meinung.

Ich habe wirklich lange überlegen müssen um dieses Buch kaufen zu müssen und auch dann war es nur eine "Verzweiflungstat", weil ich nichts besseres gefunden habe. Die Beschreibung hat mich wirklich nicht gelockt, da ich einfach schon zu viele Dystopien gelesen habe und im Endefekt doch immer nur das gleiche vorkommt.
Aber hier nicht! Die ersten Seiten war ich noch skeptisch, aber dann hat mich der Schreibstil und die Geschichte völlig in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich fast bei der Hälfte war.
Veronica Roths Schreibtstil ist wirklich angenehm zu lesen und sie hat es geschafft, dass ich ihre Protagonistin sofort sympathisch fand, was nicht immer so ist.
Die ganze Geschichte hat mich überrascht (da ich mir aber auch gar keine Gedanken über das Buch gemacht hatte, ist das kein Wunder), weil immer wieder unvorhersehbare Dinge geschehen.
Das ganze Buch ist total spannend, auch wenn man von vornherein merkt wer die Bösen sind und wer die Guten sind. Tris handelt in vielen Punkten anders als man es von ihr erwartete hätte, sie hat mich an manchen Stellen regelrecht überrascht, so dass ich die Zeilen noch einmal lesen musste, nur damit ich es auch richtig verstanden habe.
Mir gefiel auch, dass Tris und Four nicht so Halbgott-mäßig beschrieben werden, wozu manche Autoren ja neigen. Beide sind ganz normal, nichts Besonderes, zumindest vom Aussehen her.
Ich fand die ganze Geschichte sehr gut ausgearbeitet, alles wurde genau beschrieben, so dass man sich alles richtig vorstellen konnte und nicht zu viel, so dass es nicht langweilig wurde. Ich fand besonders die Unterschiede zwischen den einzelnen Fraktionen und ganz besonders die zwischen den Altruan und Ferox gut dargestellt.
Die Charaktere sind der absolute Wahnsinn. Wie schon erwähnt, war Tris mir von Anfang an sehr sympathisch und im Laufe der Geschichte habe ich sie wirklich sehr lieb gewonnen. Sie ist sehr selbstlos, aber auf eine andere Art wie sie es bei den Altruan war und sie ist wirklich mutig, was sie ab und an in wirklich doofe Situationen bringt. Außerdem ist sie nicht dumm und dass sie eine Unbestimmte ist, scheint sie nur noch stärker zu machen.
Four ist ein typischer Protagonist. Er ist stark, er ist mutig und er tut alles um Tris zu beschützen. Trotzdem mag ich ihn wie Tris richtig gerne, weil ich das Gefühl habe, dass er irgendwie anders ist. Irgendwie kommt er mir nicht ganz so "mainstream" vor, wie viele andere.
Die Liebe zwischen den beiden fand ich total schön dargestellt, obwohl ich nicht genau beschreiben kann wieso.

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